Philosophie

Unsere Philosophie hinter dem Projekt nannten wir die Mangobaum – Philosophie.

Wir haben sie, im Rahmen unseres Pilotprojektes „Küchengarten“ selbst ausprobiert. Warum sie so gut ist? – Sie funktioniert.
Zunächst pflanzten wir in ein Gebiet, in dem noch nie ein Mangobaum stand, diesen kleinen Setzling eines Mangobaumes. Wir wässerten diesen winzigen Mangobaum von Hand, mit ihm auch andere Baumsetzlinge, wie 500 Moringabäume, 25 Zitronenbäume, 25 Mandarinenbäume, 50 Neemtrees, 15 Bananenstauden, 15 Papayabäume und einige der für Heilzwecke einsetzbaren Sorte von Aloe Vera.

Aber bleiben wir beim Mangobaum, bei seiner wahren Geschichte und auch als ein Gleichnis. Im zweiten Jahr blühte er, im dritten Jahr blühte er und brachte EINE Frucht hervor, beinahe so groß wie er selbst. Im vierten Jahr, also jetzt, trägt er 92 Früchte! Allesamt schöne große Apfelmangos, die vor der Ernte stehen. Dabei hat er noch nicht mehr als zwei Meter Höhe erreicht. Wie es mit ihm – bei sorgsamer Pflege, weitergeht, kann man sich erfreut ausrechnen.

Nun kann man sich fragen und auch gleich die Antwort wissen, was mehr Sinn macht. Den Menschen kontinuierlich Geld zu schenken, damit sie ihr Kind zur Schule schicken können oder eine Bewässerungsmöglichkeit zu schaffen, damit sie – durch eigene Kraft, unabhängig von Spendern – JEDES JAHR alle ihre Kinder zur Schule senden können und auch die Mittel zum Leben haben.
Denn: 3 junge Mangobäume reichten ja bereits für das Schulgeld eines Kindes aus. Ganz zu schweigen nun von den anderen Früchten, die sie dann zuverlässig selbst anbauen könnten.

Auf diese Weise des Helfens dabei, eine Bewässerungsmöglichkeit zu schaffen, können wir gemeinsam hungernden Menschen dauerhaft ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft erschließen!